
Der Sanierungsbedarf ist in vielen Straßen zu sehen. Ob in genossenschaftlichen Wohnquartieren in Stuttgart oder in Augsburg, in Mehrparteienhäusern in Großstädten oder in Einfamilienhäusern auf dem Land: Manchmal stellt sich die Frage, wie lange sich die Eigentümer schon Instandhaltungen und Renovierungen gespart haben. Es muss nicht gleich durch das Dach regnen, bis dieses erneuert wird.
An einer Immobilie fällt im Prinzip immer wieder etwas an, das ausgetauscht oder erneuert werden kann. Von Malerarbeiten im Treppenhaus oder an den Außenwänden bis zum Heizungstausch oder der Dämmung der Kellerwände: Die Kosten dafür können schnell größere Summen annehmen. Je größer und älter die Immobilie ist, desto höher sollte die Rücklage dafür sein.
In der Regel hilft es, sich mit einem Plan um Renovierungen und Instandhaltungen zu kümmern und diese aufeinander abzustimmen. Mancher rät dazu, die Aufgaben nach und nach anzugehen und damit auch die Ausgaben zu strecken. Mitunter lassen sich Maßnahmen miteinander verbinden: Wenn für Putzarbeiten schon ein Gerüst am Haus steht, kann das vielleicht auch gleich der Maler mitnutzen. Auch aus steuerlichen Gründen kann die Planung der Arbeiten an der Immobilie sinnvoll sein.
Eine andere Möglichkeit ist es, Sanierungsmaßnahmen mit einem Ausbau der Wohnfläche zu verbinden. Im Fall einer Vermietung entstehen damit zusätzliche Einnahmen, die die Sanierungsausgaben mittragen können. In städtischen Regionen hilft das auch, um benötigten Wohnraum zu schaffen.
