Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern einer neuen Forsa-Umfrage zufolge weiter vorn. Der repräsentativen Befragung im Auftrag der «Ostsee-Zeitung» zufolge würde die rechtspopulistische Partei 37 Prozent der Stimmen holen.
Auf dem zweiten Platz landet demnach die SPD mit 28 Prozent. Die Linkspartei käme auf 11 Prozent, die CDU auf 10 Prozent. Die Grünen könnten 5 Prozent der Stimmen erreichen. Gewählt wird am 20. September im nordöstlichsten Bundesland Deutschlands.
Die Regierungsbildung in Mecklenburg-Vorpommern würde sich der Umfrage zufolge schwierig gestalten. Die CDU hat eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Zugleich lehnt sie auch eine Zusammenarbeit mit der Linken ab, die derzeit mit der SPD die Landesregierung in Schwerin bildet.
Umfrage ist repräsentativ
Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 21. und 27. August 2026 insgesamt 1.047 Wahlberechtigte aller Altersgruppen, Bildungsabschlüsse und Geschlechter in Mecklenburg-Vorpommern befragt.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungen die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.
© dpa-infocom, dpa:260901-930-618510/1
