Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten auf mindestens 2.295 gestiegen. Das teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mit. Zudem wurden nach Behördenangaben 11.267 Menschen verletzt. Mehr als 40.600 Menschen wurden bei einer unabhängigen Datenbank als vermisst gemeldet.
Unterdessen weitet die USA ihre Unterstützung für das Land aus. Derzeit seien 900 Militärangehörige vor Ort im Einsatz, um Hilfs- und
Rettungseinsätze zu unterstützen, sagte ein Sprecher des zuständigen US-Regionalkommandos Southern Command (Southcom) der Nachrichtenagentur AP. Das US-Militär habe das Rollfeld auf dem schwer beschädigten
internationalen Flughafen nahe der Hauptstadt Caracas repariert, sagte der Sprecher. Vor
der Küste seien Schiffe im Einsatz, um ausgeflogene Überlebende aufzunehmen. Das US-Außenministerium habe 100 zusätzliche Mitarbeiter zur Unterstützung geschickt.
Um den Toten zu gedenken, verkündete Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez eine siebentägige Staatstrauer. »Die Seele Venezuelas ist zerrissen durch die menschlichen Verluste, die diese verheerenden Erdbeben verursacht haben«, sagte sie.
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