Bei den Leistungen in Mathematik sind Mädchen einer Studie zufolge wieder hinter Jungen zurückgefallen – nachdem sie jahrelang aufgeholt hatten. Die Zahl der Länder, in denen Jungen in Mathematik vorn liegen, habe den
höchsten Stand seit fast dreißig Jahren erreicht, teilte die UN-Bildungsorganisation Unesco mit.
»Diese Tendenz ist besorgniserregend«, heißt es in einer Mitteilung zu den Studienergebnissen. Mathematik-Kompetenzen seien grundlegend »für die wirtschaftliche und
soziale Entwicklung, für Innovationen und um Lösungen für die dringenden
Probleme der Welt zu finden«. Die Studienautoren sahen als eine Ursache die
anhaltenden Effekte der Corona-Pandemie, während der Schulen geschlossen
waren und die Bildung von Mädchen vernachlässigt worden sei.
Die Studie beruft sich auf Daten, die zwischen 1995 und
2023 in 47 Ländern und Gebieten gegen Ende der Grundschule und in 38 Ländern
und Gebieten zu Beginn der Mittelstufe erhoben wurden.
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