Dass Käpt’n Iglo an Bord eines motorisierten Fischkutters steht, ist neu. Früher fuhr er auf einem großen Segelschiff, immer dort, wo gerade die Sonne schien, durch türkisfarbenes Wasser, manchmal flog ein Papagei durchs Bild. Die Fischstäbchen waren bereits servierfertig an Bord. »Er kommt von Weitem übers Meer und bringt uns unseren Fisch hierher«, sangen die Kinder im Originalwerbespot aus den Achtzigern. »Für uns hat er die halbe Welt bereist.«
Wo genau der Fisch herkommt, erwähnt der Mann mit weißem Bart bis heute nicht. Ein Code auf der Pappverpackung im Kühlregal aber verrät es. 61-01A: Zentrale Beringsee. 61-02A: Ochotskisches Meer & Kurilen. 61-03A und 61-04A: Nordwestpazifik. Der meiste Fisch in deutschen Fischstäbchen stammt aus Russland.
