Das Internet war mal besser – zumindest
fühlt es sich für viele so an. Statt Blogs und Foren, statt den Utopien von Demokratisierung
durch offenere Kommunikation im Digitalen dominieren heute Tech-Oligarchen,
algorithmische Feeds und mittels Künstlicher Intelligenz (KI) generierter
Billig-Content. »Never gonna give you up« lautet das Motto der diesjährigen
Digitalkonferenz re:publica, die diese Woche in Berlin stattfand. Nur: welche Ideen hört man denn dort, die
das Ruder herumreißen?
Die Neustart-Hosts Meike Laaff und
Henrik Oerding blicken in dieser Folge auf die re:publica 2026. Laaff berichtet
von der Keynote der US-Journalistin Karen Hao, die trotz KI-Kritik Hoffnung im Widerstand gegen Tech-Konzerne sieht, und von Cory
Doctorows Vision eines »Enshittification«-resistenten Internets. Die beiden besprechen,
warum sich Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun schon im Vorfeld
der Konferenz über die Frage nach mehr
oder weniger Regulierung in die Haare kriegen – und was die US-Techjournalistin
Taylor
Lorenz gegen Social-Media-Verbote für Minderjährige einwendet.
Im Rabbithole stellt Henrik Oerding
Amazons neue Alexa+ vor: Sie ist schlauer als die alte Version, aber hat doch einige Haken.
Zum Weiterlesen und -schauen:
Haben Sie Feedback oder Fragen zur
Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die
Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein,
was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt
bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint
eine neue Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool
Artists.
