
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind drei Frauen auf einer Bundesstraße in Mittelfranken ums Leben gekommen. Ein 36 Jahre alter Mann wurde bei dem Unfall auf der B470 bei Dietersheim (Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) am späten Sonntagabend schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Die Polizei geht davon aus, dass der offenbar alkoholisierte 36-Jährige etwa 500 Meter vor der Ortseinfahrt des Ortsteils Dottenheim mit seinem Wagen auf die entgegenkommende Fahrspur geriet. Dort stieß er mit dem Wagen der drei Frauen zusammen.
Durch die Wucht der Kollision seien beide Autos von der Fahrbahn geschleudert worden und in Feldern rechts und links neben der Straße stehen geblieben. Ein Feuerwehrsprecher nannte den Einsatzort ein „Trümmerfeld“.
Für die drei Frauen im Alter von 73 und zweimal 69 Jahren kam jede Hilfe zu spät. Sie wurden in ihrem Auto eingeklemmt und erlagen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.
Der 36-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Dort ergab ein Alkoholtest laut Polizei einen Wert von mehr als einem Promille. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Ein Gutachter untersuchte noch in der Nacht den Unfallort.
Schwerer Unfall auch in Mecklenburg-Vorpommern
Auch bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Bundesstraße in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer verletzt, wie die Polizei in Neubrandenburg am späten Sonntag mitteilte. Ein 86 Jahre alter Autofahrer bog laut Polizeiangaben auf der B198 in Höhe der Abfahrt Ganzlin nach links ab und missachtete dabei den nahenden Gegenverkehr. Dabei sei es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem anderen Auto gekommen.
Der 86-Jährige und seine Beifahrerin starben den Angaben zufolge noch an der Unfallstelle. In dem entgegenkommenden Auto saßen drei Menschen, die bei dem Zusammenstoß schwer verletzt wurden. Sie wurden in Kliniken gebracht. Die B198 im Kreis Mecklenburgische Seenplatte musste während der Unfallaufnahme für rund fünf Stunden gesperrt werden.
