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Ist die Urlaubsküche wieder nicht gut ausgestattet? Kann Teil des Flairs sein oder richtig nerven. Diese Utensilien nimmt die Wochenmarkt-Redaktion mit in den Urlaub.
Leider passiert es immer wieder: Der lange Weg in den Urlaub ist geschafft, die Zimmerwahl ist getätigt, die Koffer ausgepackt. Und beim ersten Abendessen in der Unterkunft fällt auf, wie spartanisch die Küche ausgestattet ist. Das kann man gelassen nehmen und einfach im Nachbardorf essen gehen. Oder man sorgt vor. Die Wochenmarkt-Redaktion gehört zur zweiten Gruppe. Diese kulinarischen Utensilien nehmen wir mit in den Urlaub:
Das Tomatenmesser
Als ich mit 19 Jahren zu Hause auszog, schenkten mir meine Eltern ein kleines Set des französischen Messerherstellers Opinel. Darin enthalten waren ein Schäler und drei kleine Messer. Nach all den Jahren und Umzügen sind nur
zwei der Messer übrig geblieben: ein kurzes, gebogenes Gemüsemesser. Und
mein treues, geriffeltes Tomatenmesser. Ich nenn es so, der offizielle Name ist: couteau cranté. Auch schick! Eingewickelt in ein Blatt Zewa kommt dieses Messer in jeden Urlaub mit (und auf Kurzausflüge in die Berge oder an den See). Seine Spitze hat das Messer in Südfrankreich
im Kern eines Pfirsichs verloren, seine Farbe an die Sonne der
Äolischen Inseln. Aber auch 14 Jahre später schnippelt mein kleines Opinel munter seine Tomaten durch, ob für Terrassensalate oder Nachtzugsandwiches. (Matthias Kirsch)
