Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen ist die CDU einer Hochrechnung zufolge stärkste Kraft vor der SPD. Mehr als sechs Millionen Menschen durften am Sonntag ihre Stimme abgeben. Gewählt wurden neben Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern die Stadträte, Kreistage sowie die Regionsversammlung in der Region Hannover. Laut der Hochrechnung von Infratest dimap vom späten Sonntagabend hat sich die CDU im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2021 von 31,7 auf 27,7 Prozent verschlechtert. Die SPD hat ebenfalls Stimmen verloren – von 30,0 auf 24,5 Prozent. Deutlich zugelegt hat dagegen die AfD. Laut der Hochrechnung hat sie sich von 4,6 Prozent auf 16,5 Prozent mehr als verdreifacht. Obwohl es sich »nur« um eine Kommunalwahl handelt, die deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommt als die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, hält Alisa
Schellenberg
die Wahl für wegweisend. Warum, das erklärt die gebürtige Hannoveranerin und Politikredakteurin der ZEIT im Nachrichtenpodcast.
Die Staats- und Regierungschefs der Brics-Staaten haben sich am Wochenende zu ihrem jährlichen Gipfel in der indischen Metropole Delhi getroffen. Der Einladung des indischen Präsidenten Narendra Modi gefolgt sind unter anderem der russische Machthaber Wladimir Putin, Chinas Staatschef Xi Jinping und der iranische Präsident Massud Peseschkian. Zu den Themen, die sie besprochen haben, gehören der Irankrieg
und seine Folgen, der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sowie eine Reform der internationalen Organisationen. Die Brics-Staaten verstehen sich als Gegengewicht zur G7 und nehmen für sich in Anspruch, für den Globalen Süden zu sprechen. Die inzwischen elf Mitglieder des offiziell 2009 gegründeten Bündnisses repräsentieren fast die Hälfte der Weltbevölkerung. Ob sie dieses Gewicht auch in reale politische Macht übersetzen können, was sie trennt und was sie verbindet, erklärt Natalie Mayroth, die für die ZEIT aus Indien berichtet.
Und sonst so? Warum die Schule in Bayern erst am Dienstag beginnt.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lena Herrmann
und Christina
Felschen
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