Wohnen bleibt für die Menschen in Deutschland der größte Posten im Haushaltsbudget. Die Bundesbürger wendeten im Jahr 2024 rund 23,3 Prozent ihrer Konsumausgaben dafür auf, wie aus einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht.
Damit liegt Deutschland im EU-Schnitt. Besonders viel müssen den Zahlen zufolge die Menschen in Tschechien für Wohnraum ausgeben (32 Prozent), am wenigsten die Kroaten (14,4 Prozent).
Die Immobilienpreise
in Deutschland dürften weiter steigen. Der Genossenschaftsbankenverband BVR rechnet mit einem Anstieg von drei Prozent in diesem Jahr.
Der Bedarf an neuen Wohnungen wird demnach wohl
nur gut zur Hälfte (58 Prozent) gedeckt. Grund dafür sei der stockende Neubau. Zudem entstehe Wohnraum teils
in schrumpfenden ländlichen Regionen, während in Ballungszentren
Wohnungen fehlten.
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