Zwölf europäische Länder haben zum Abschluss des zweitägigen Arktis-Gipfels ein größeres Engagement der EU in der Region gefordert. Begründet wurde das durch die »erhebliche und langfristige Bedrohung, die von Russland ausgeht«, schrieben die Teilnehmer des Gipfels in einer gemeinsamen Erklärung. Die zwölf Gipfelteilnehmer forderten die Länder der EU auf, »in der europäischen Arktis eine strategischere und proaktivere Rolle einzunehmen«. Unterzeichnet wurde das Dokument unter anderem von Deutschland, Frankreich, Dänemark und Schweden.
Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, die Region sei für Europas Sicherheit und Stabilität von entscheidender Bedeutung. Russland baue seine militärischen Kapazitäten aus und nutze seine Präsenz täglich für hybride Aktivitäten. Zudem berge die Region »riesige wirtschaftliche Chancen«, etwa mit Blick auf wichtige Rohstoffe, Energie und Schifffahrt. Er bezeichnete die Region als »geopolitischen Hotspot«.
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