Erinnern Sie sich noch an Mario Balotelli? Wenn Sie während der Europameisterschaft 2012 schon Fußball geschaut haben, ganz sicher: Damals erzielte der italienische Stürmer zwei Tore im Halbfinale gegen Deutschland. Italien zog mit einem 2:1 ins Finale ein (und verlor dort gegen Spanien). Aber genug über Fußball. Leiten wir zum Essen über: Balotelli soll einem Mannschaftskollegen mal einen ganzen Teller Pasta ins Gesicht geworfen haben! Die Entgleisung passierte schon während seiner Zeit in der U21-Auswahl, also kann die Wut über eine verpasste Weltmeisterschaft nicht der Grund gewesen sein. Wie er wohl darauf reagiert hat? In der gerade gestarteten XXL-WM in Mexiko, Kanada und den USA ist Italien jedenfalls wieder nicht dabei, zum dritten Mal infolge. Aber nicht nur die gedemütigte Squadra Azzurra bleibt zu Hause, sondern auch die meisten Zuschauer werden die Spiele nicht im Stadion, sondern im Fernsehen verfolgen. Und dort darf Italien gern mit auf dem Sofa sitzen, in Form von Snacks zum Fußballgucken. Italien und wir einfachen Leute: Wir dürfen nicht mit dem Ball spielen. Aber mit dem Essen. Buon appetito!
Grüne Panzanella: Wer Panzanella will muss nicht auf Tomaten warten (Bild oben)
Die Tomatensaison ist noch nicht ganz da, aber deshalb sollte man nicht auf Brotsalat verzichten. Diese grüne Variante schmeckt auch, inklusive besonderer Zucchinitechnik.
© Sebastian Lock für ZEIT ONLINE
Focaccia mit Muskatellertrauben: Eine Traube kommt selten allein
Weintrauben sind schneller im Mund, als man A sagen kann. Wer etwas mehr Geduld hat, bettet sie auf diese Focaccia – die wiederum wunderbar zu mildem Käse schmeckt.
Bruschetta mit Aubergine: Italienisch für Kochmuffel
Wer lieber Aperol trinkt, als lange in der Küche zu stehen, kann sich dazu einfach diese Bruschetta anrichten. Schmeckt am besten in der Spätsommerabendsonne.
© Sarah Golbaz
Scarpaccia: Ein Stück Zucchiniglück
Wohin mit den Zucchini? Ab damit in diese italienischen Maisgrieß-Stückchen. Mit Mozzarella oder Prosciutto Cotto belegt, wird daraus ein sommerliches Mittagessen.
Grissini mit Parmaschinken: Ein Hauch von Schinken
Hier ist weniger wirklich mehr: Parmaschinken schmeckt umso unvergesslicher, je dünner er geschnitten wird. Am besten wickelt man ihn dann um selbst gebackene Grissini.
Arancini: Die beste Erfindung, seit es Reis gibt
Aus Resten, aber kein Resteessen: Arancini sind die leckerste Idee des kulinarischen Siziliens. Am besten isst man sie mit der einen Hand, in der anderen ein Glas Spritz.
© Angelika Schwaff
Polenta-Häppchen: Bruschetta aus Mais? Nice
Wenn Tomaten, Oliven, Kapern und Ricotta auf einer Polentaschnitte zusammenkommen, ist der laue Sommerabend nicht weit. Breiten Sie schon mal die Picknickdecke aus!
Vitello tonnato: Mit einem Klecks Soße kommen Sie nicht weit!
Bei Vitello tonnato kommt es auf die Qualität der Zutaten an. Wir verraten, welches Stück vom Kalb sich am besten eignet und wie die Thunfischsoße besonders gut gelingt.
Panna cotta mit Lakritz: Hör mal, wer da Süßholz raspelt
Aus der Süßholzwurzel wird Lakritz extrahiert. Sie passt als Pulver auch in Eis und Kompott oder als Glasur auf Fisch und Fleisch. Zeit, das vielseitige Gewürz zu testen – und eine Panna cotta damit anzurichten.
© Elena Cremer
Maritozzi: Hiermit erkläre ich Sie zu Mund und Maritozzi
In das italienische Gebäck Maritozzi werden Sie sich sofort verlieben. Vor allem, wenn Sie die süßen Milchbrötchen mit Himbeermarmelade und Pistaziencreme füllen.
