Im Hamburger Prozess um die Entführung ihrer Kinder hat die angeklagte Mutter Christina Block
erneut ausgesagt. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus
dem Juli 2025 korrigieren und auf andere Aspekte näher eingehen, sagte
die Unternehmerin vor dem Landgericht. Sie bekräftigte dabei, vorab nichts von der Entführung in der Silvesternacht 2023/24
gewusst zu haben.
Block räumte
aber zugleich ein, dass es bereits bei dem ersten Gespräch mit dem mutmaßlichen
Chef der Entführer um die Kinder gegangen sei – aber nur
um die Beschaffung von Informationen, die im Sorgerechtsstreit helfen
sollten.
Zu Prozessbeginn hatte sie ausgesagt, die Sicherheitsfirma des mutmaßlichen Chefs der Entführer habe sich zu Beginn nur um die Cybersicherheit in der Block-Gruppe kümmern sollen. Das hatte der Mann in seiner Zeugenaussage als unwahr bezeichnet. Seine Aussage habe die Erinnerung an das erste Gespräch mit ihm zurückgebracht, sagte Block. Um ihre Erklärung soll es auch noch beim nächsten Verhandlungstag am Mittwoch gehen.
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