Die Wahlkampfveranstaltung trug den Titel »Wütend auf den Kapitalismus«. Zu den Gästen der Partei Die Linke in Berlin-Neukölln gehörten unter anderem der neue Intendant der Berliner Volksbühne, Matthias Lilienthal, die Autorin Deborah Feldman und der Regisseur Volker Lösch. Sowie der Rapper Dahabflex, der gegen Ende der Veranstaltung seinen Song Stop the Genocide zu Gehör brachte und damit für große Aufregung sorgte. Zeilen wie »Yalla Yalla Intifada« und »Death to the IDF« fallen darin, also: Tod dem israelischen Militär. Den Veranstaltern wurden danach Vorwürfe wegen antisemitischer Agitation gemacht, von Politikern jener Parteien, die im Berliner Wahlkampf mit der Linken konkurrieren, aber auch von der Berliner Spitzenkandidatin der Linken selbst, Elif Eralp. Sie verurteile den Auftritt von Dahabflex aufs Schärfste. »Aufrufe zur Gewalt und zur Tötung von Menschen sind absolut inakzeptabel«, sagte Eralp, »die Verantwortlichen hätten sofort intervenieren müssen.«
