
Julia Krügers bleibt Bürgermeisterin von Schmitten im Taunus. In der Direktwahl am Sonntag stimmten 70,2 Prozent für die 50 Jahre alte Bürgermeisterin von der CDU, das entspricht 2125 Wählern. 29,8 Prozent oder 901 Wähler votierten mit Nein. Somit geht die Betriebswirtin in eine zweite Amtszeit. Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde am Großen Feldberg mit rund 9500 Einwohnern, die in neun Ortsteilen leben, lag bei rund 42,5 Prozent.
„Ich freue mich, dass ich weiterhin als Bürgermeisterin für unsere schöne Gemeinde auch in den kommenden sechs Jahren tätig sein darf, mit dem tollen Team im Rathaus und mit pragmatischer und an der Sache orientierter Politik“, sagte Krügers am Sonntagabend. Sie habe im Lauf des Wahlkampfs mit vielen Parteien und Wählergemeinschaften gesprochen und sei sich ziemlich sicher, „dass wir diesen Dialog auch sehr konstruktiv in der Zukunft weiter fortsetzen werden“. Den Wählern dankte sie dafür, mit Rückenwind in die nächste Amtszeit starten zu können.
Bei der vorigen Bürgermeisterwahl im November 2020 hatte sich Krügers mit 59,2 Prozent gegen einen unabhängigen Mitbewerber durchgesetzt. Sie ist die erste Frau im Bürgermeisteramt, die im Hochtaunuskreis wiedergewählt worden ist. Außer der CDU-Kommunalpolitikerin gibt es in den 13 Kommunen derzeit noch zwei weitere Bürgermeisterinnen, Antje Runge (SPD) in Oberursel und Beatrice Schenk-Motzko (CDU) in Königstein. Neun Rathauschefs im Kreis stellt die CDU, zwei die SPD, je einer kommt von den Grünen und einer Freien Wählergemeinschaft.
In zwei Wochen, am 6. September, wird auch in Kronberg der Bürgermeister gewählt. Gegen Amtsinhaber Christoph König (SPD) tritt Katharina Merklein (CDU) an.
