Wegen der schwachen Lage am Arbeitsmarkt könnte die BA mehr Schulden machen als bislang angenommen. Allein 2026 droht ein Defizit von mehr als acht Milliarden Euro.
3 Kommentare
Der Bundesagentur für Arbeit (BA) droht in diesem Jahr ein Defizit von mehr als acht Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2030 könnten die Schulden auf rund 23 Milliarden Euro anwachsen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Bericht für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor.
Grund für die Prognose ist die schwache Lage auf dem Arbeitsmarkt. In der Etatplanung war die Behörde noch von einem Fehlbetrag von knapp vier Milliarden Euro für das gesamte Jahr 2026 ausgegangen. Die Lücke muss die Behörde über ein Darlehen des Bundes schließen, wenn der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung unverändert bleibt.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
