Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Rüstungsexporte im Wert von mehr als 8,6 Milliarden Dollar an Verbündete im Nahen Osten genehmigt. Der mit Abstand größte Teil der Lieferungen soll an Katar gehen. Das Land erhält für 4,01 Milliarden Dollar Nachschub für das Patriot-Raketenabwehrsystem. Auch Israel, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate sollen Waffenlieferungen aus den USA erhalten.
Die Trump-Regierung umgeht zu diesem Zweck den Kongress, der die Rüstungsexporte eigentlich genehmigen müsste. Außenminister Marco Rubio habe eine Notlage erklärt, die sofortige Verkäufe an Israel, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erforderlich mache, teilte das Außenministerium am Freitag (Ortszeit) in Washington mit. Damit entfällt die übliche parlamentarische Prüfung.
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