Vor zehn Jahren, am 23. Juni 2016, wurde in Großbritannien der Brexit beschlossen. 51,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler sprachen sich damals dafür aus, die Europäische Union zu verlassen. Dreieinhalb Jahre später trat das Vereinigte Königreich aus der EU aus, nach einer Übergangsphase 2021 auch aus dem Binnenmarkt und der Zollunion. Mit dem Brexit begann eine bis heute andauernde Phase politischer Instabilität. Am Montag kündigte der Premierminister Keir Starmer von der Labourpartei seinen Rücktritt an. Sein Nachfolger wird der siebte Regierungschef in zehn Jahren. In einer aktuellen Umfrage des European Council on Foreign Relations sagen zwei Drittel der Befragten, der Brexit sei schädlich für das Land gewesen. Dabei hatten die Brexiteers im Wahlkampf vor dem Referendum versprochen, durch den Austritt aus der EU werde das Vereinigte Königreich die Kontrolle zurückerlangen. In welchen Bereichen hat das funktioniert? Und warum findet das Land nicht aus der Dauerkrise? Diese und weitere Fragen beantwortet Jochen Bittner, London-Korrespondent der ZEIT.
Wegen der hohen Temperaturen wird wahrscheinlich auch in diesem Sommer die Zahl der sogenannten hitzebedingten Todesfälle in Deutschland überdurchschnittlich hoch sein. Nicht alle, aber viele dieser Todesfälle könnten vermieden werden, sagt Petra Pinzler. Dafür aber müssten Politik, Verwaltung und unsere Gesellschaft insgesamt aufhören, das Problem vor allem als ein individuelles zu betrachten oder zu ignorieren. Die Moderatorin des freundlichen Krisenpodcasts Auch das noch? plädiert stattdessen für eine Hitzepolitik. Und verweist auf Städte wie Bochum oder Straubing, die als Vorbild für andere Städte dienen könnten. Zum Beispiel durch grüne Inseln in armen Vierteln, Verneblungsanlagen und indem sie Bürgerinnen und Bürger animieren, selbst aktiv zu werden.
Und sonst so? Ein 26 Meter hoher Lionel Messi.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Mira Schrems
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