Curaçao – Elfenbeinküste 0:2 (0:1)

Mit einem 2:o (1:0)-Sieg gegen Curaçao hat sich die Elfenbeinküste den 2. Platz in der Gruppe E und damit erstmals in seiner Geschichte den Einzug in die K.-o.-Runde der Weltmeisterschaft gesichert. Beide Tore für die Ivorer erzielte Nicolas Pépé. Bei einer Niederlage hätten die Ivorer angesichts des 2:1-Sieges von Ecuador gegen Deutschland noch auf den dritten Platz abrutschen können. Wirklich in der Gefahr war das Ziel der Elefanten gegen die aufopferungsvoll kämpfende Auswahl aus der Karibik allerdings nicht.

Schon in der 7. Minute stellte Pépé auf Vorlage von Leipzigs Yan Diomande früh die Weichen auf Sieg für die Ivorer. Nach dem Wechsel legte der Stürmer in einer insgesamt niveauarmen Partei in der 64. Minute nach. Sechs Punkte reichten hinter dem punktgleichen DFB-Team zu Platz zwei in Gruppe E. Bei den Turnieren 2006, 2010 und 2014 hatte die Côte d’Ivoire jeweils vergeblich versucht die nächste Runde zu erreichen.

Curaçao schloss mit einem Zähler ab. Die Auswahl des mit nur 160.000 Einwohnern kleinste Land der WM-Geschichte verabschiedete sich erhobenen Hauptes aus dem Turnier. Nur beim 1:7 gegen Deutschland musste die Mannschaft Lehrgeld zahlen, ansonsten hielt die »Blue Wave«, die blau Welle, durchaus mit. Mit dem ersten WM-Treffer gegen das DFB-Team und dem Punkt gegen Ecuador habe das karibische Team alle Zweifler Lügen gestraft und »bewiesen«, dass es auf diese Bühne gehöre, sagte Verteidiger Roshon van Ejima.

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