Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Nach einer zähen ersten Halbzeit hat Vizeweltmeister Frankreich sein erstes Spiel in Gruppe I gegen Senegal mit 3:1 gewonnen. Kylian Mbappé brachte die Franzosen zunächst in Führung und sorgte schließlich in der Nachspielzeit für den Endstand.
Die Mannschaft aus Senegal hatte in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, nicht ein einziges Mal schossen die Franzosen vor der Pause gefährlich auf das Tor von Edouard Mendy. Stattdessen brachten sich die Senegalesen selbst in Bedrängnis, als Kapitän Kalidou Koulibaly eine Hereingabe beinahe ins eigene Tor klärte (44.). Ansonsten konnten weder Mbappé noch Ousmane Dembélé noch Michael Olise vom FC Bayern München zunächst große Akzente setzen.
In der zweiten Halbzeit kam die Equipe Tricolore dann besser ins Spiel. Desiré Doué schoss jedoch zunächst knapp links vorbei (47.). Olise (53.) und Mbappé (57.) aus aussichtsreicher Position scheiterten jeweils an Mendy. In der 66. Minute dann traf nach einem Steilpass von Olise Mbappé. 16 Minuten später erhöhte der eingewechselte Bradley Barcola für das 2:0. Frankreich hatte das Spiel spätestens jetzt gut im Griff.
In der Nachspielzeit wurde es dann doch noch einmal kurz spannend: Nach einem Patzer von Frankreichs Keeper Mike Maignan verkürzte Ibrahim Mbaye auf 2:1. Nur eine Minute später stellte Mbappé den alten Abstand mit einem Distanzschuss wieder her und sicherte Frankreich die ersten drei Punkte.
Frankreichs nächster Gegner ist am Montag der Irak. Senegal spielt einen Tag später gegen Norwegen.
Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Norwegen ist seiner Rolle als Geheimfavorit gerecht geworden und hat sein erstes Spiel in Gruppe I gegen den Iran mit 4:1 gewonnen. Dabei konnten sich die Skandinavier in Boston (Foxborough) auf ihren Stürmer Erling Haaland verlassen, der bei seinem allerersten WM-Spiel schon in der ersten Halbzeit zwei Tore erzielte.
In der ersten Viertelstunde hatten die Norweger aber große Probleme. Die irakische Mannschaft störte früh und ermöglichte es den Norwegern kaum, nach vorne zu spielen. Torchancen waren Mangelware. Erst nach der kurzen Trinkpause bekam Norwegen letztlich mehr Tempo ins eigene Spiel. Mit der ersten guten Kombination fiel der Führungstreffer: Haaland wurde von Møller Wolfe bedient und traf (29.).
Wenig später schoss zwar Aymen Hussein per Kopfball (39.) ein Tor für den Irak. Norwegen ging allerdings kurz vor der Halbzeit erneut in Führung, weil Haaland einem Rückpass auf den gegnerischen Keeper entschlossen nachging und den zweiten Treffer erzwang (43.).
In der zweiten Halbzeit blieben die Skandinavier eine Zeit lang passiv. Die zweite Trinkpause nutzten die Trainer beider Teams, um einige Wechsel vorzunehmen. Norwegen tauschte insgesamt vier Positionen – und nur wenige Minuten später traf der eingewechselte Leo Østigård (76.) nach einem Standard aus einer Ecke per Kopf. In der Nachspielzeit bugsierte der irakische Stürmer Hussein den Ball unglücklich ins eigene Tor (90.+7) – zum Endstand von 4:1 für die Norweger.
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