Schottland – Marokko 0:1 (0:1)
Marokko hat sich das Weiterkommen bei der WM vor rund 64.146 Zuschauern in Foxborough nahezu gesichert. Angeführt von Ismael Saibari setzte sich der Geheimfavorit dank eines frühen Treffers des Angreifers von PSV Eindhoven mit 1:0 (1:0) gegen Schottland durch und liegt mit vier Punkten auf Kurs Sechzehntelfinale. Die Bravehearts dürfen trotz des Rückschlags weiter darauf hoffen, erstmals die Gruppenphase einer Fußballweltmeisterschaft zu überstehen.
Zunächst aber bestimmten die schottischen Fans das Stimmungsbild und ließen mit ihrer Hymne das Stadion erbeben. Auf den lautstarken Auftakt folgte jedoch der frühe Schock für das Team von Nationaltrainer Steve Clarke: Real-Profi Brahim Díaz schickte Saibari auf die Reise. Der zog aus halbrechter Position unbedrängt ab und traf schon nach 70 Sekunden mit einem wuchtigen Rechtsschuss zur Führung. Weitere gute Möglichkeiten ließen Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart (36./52.), Neil El Aynaoui (30.) und erneut Saibari (50.) ungenutzt.
Von Schottland kam offensiv lange zu wenig. Zudem offenbarte die Defensive um Kapitän Andy Robertson immer wieder Probleme, ehe die Bravehearts nach der Pause etwas mutiger wurden. In der Schlussphase warf Schottland schließlich noch einmal alles nach vorn. Scott McTominay traf sogar das Außennetz (85.), doch Marokko hielt dem Druck stand und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Zum Abschluss der Gruppe C trifft Marokko auf Außenseiter Haiti, Schottland bekommt es mit Brasilien zu tun (beide Donnerstag, 0.00 Uhr MESZ).
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