Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem hat der Regierung vorgeworfen, an einer systematischen Vertreibung der Palästinenser aus dem Westjordanland zu arbeiten. In dem Bericht »The Elimination Project« heißt es, Israel arbeite zunehmend offen mit gewaltbereiten Siedlern zusammen, um dort eine dauerhafte jüdische Vorherrschaft zu installieren.

Durch »bewaffnete Siedlermilizen« habe Israel bis Juli fast ein Fünftel des Gebietes unter seine Kontrolle gebracht. Die Geschäftsführerin von B’Tselem, Yuli Novak, sprach von einer Katastrophe vor den Augen der Welt. 

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