Frankreich ist der zweitgrößte Weinproduzent der Welt. Doch extreme Hitze und anhaltende Dürre schmälern die französische Ernte. Die Champagne trifft es besonders hart.
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Extreme Hitze und anhaltende Dürre wirken sich deutlich auf die französische Weinlese aus. Besonders hart trifft es die Champagne: Dort dürfte sich die Erntemenge gegenüber dem Vorjahr nahezu halbieren, wie das Landwirtschaftsministerium in Paris mitteilte. In seiner ersten Schätzung rechnet das Ministerium mit einer Gesamternte von 33,9 Millionen Hektolitern. Das wären sechs Prozent weniger als 2025 und 17 Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025.
Ein Hektoliter entspricht 100 Litern oder 133 Standardflaschen Wein. Für Frankreich, nach Italien der zweitgrößte Weinproduzent der Welt, wäre es die dritte schwache Ernte in Folge. Bereits 2024 und 2025 war die Produktion gering ausgefallen. Nach zunächst günstigen Bedingungen im Frühjahr verschlechterte sich die Prognose durch die sommerliche Dürre und mehrere Hitzewellen. Die hohen Temperaturen setzten den Reben und Trauben zu und schmälerten die Erträge. Wegen der außergewöhnlichen Hitze begannen die meisten französischen Winzer außerdem ungewöhnlich früh mit der Weinlese.
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