
Vor nahezu 60 Jahren begann die Karriere von Vicky Leandros. Und sie nahm 1967 gleich Fahrt auf in Wien, beim Eurovision Song Contest (ESC) im Großen Festsaal der Hofburg. Ein Jahr zuvor hatte Udo Jürgens für Österreich mit seinem Lied „Merci, Chérie“ den ESC gewonnen. Nun trat die gebürtige Griechin für Luxemburg mit ihrem Lied „L’amour est bleu“ („Blau wie das Meer“) bei dem Grand Prix an. Ob sie damals wirklich erst 14 Jahre alt war, wie Sony Music schreibt, oder doch schon 15, 17 oder 18, wie bis heute spekuliert wird, bleibt weiterhin ihr Geheimnis. Vicky Leandros kam damals auf den vierten Platz, 1972 gewann sie dann den ESC mit „Après toi“ für Luxemburg in Edinburgh.
In diesem Jahr wird sie den ESC eröffnen, wie der Österreichische Rundfunk (ORF) als ausrichtender Sender am Sonntag bekannt gab. Demnach tritt der „Star von Weltformat“ mit „L’amour est bleu“ in einem völlig neuen Arrangement gleich zu Beginn des ersten Halbfinals am 12. Mai auf. „Der Song wurde von Leandros im Alter von 15 Jahren beim Eurovision Song Contest 1967 in Wien vorgetragen, eroberte später Platz 1 der US Billboard Charts und ist mit Hunderten von Coverversionen bis heute einer der beliebtesten Eurovision-Songs der ESC-Geschichte“, schreibt der ORF.
Auch zum Finale des diesjährigen Jubiläums-ESC hat der Sender mehrere ehemalige Grand-Prix-Größen als Interval Acts eingeladen, unter ihnen die Ukrainer Verka Serduchka und Ruslana, die Finnen Erika Vikman und Lordi, der Norweger Alexander Rybak und aus Deutschland Max Mutzke. Er vertrat seine Heimat 2004 mit „Can’t Wait Until Tonight“ und kam damals auf den achten Platz.
