Die USA haben mehreren Volkswirtschaften mit neuen Zöllen gedroht. Als Grund dafür nannte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer, dass diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhindern oder ausreichend überprüfen würden. So müssten etwa die Europäische Union, Großbritannien und die Schweiz, aber auch Länder aus Afrika, Asien und Lateinamerika sowie Kanada und China mit neuen Zöllen von 10 bis 12,5 Prozent rechnen. Insgesamt sprach Greer eine Drohung gegen 60 verschiedene Staaten aus.
Dass die wichtigsten Partner der USA nichts gegen Produkte aus Zwangsarbeit unternehmen, sei »inakzeptabel«, sagte Greer. US-amerikanische Arbeitnehmer seien so gezwungen, »weltweit unter ungleichen Wettbewerbsbedingungen zu konkurrieren«. Diese Ungleichheit werde man »nicht länger hinnehmen.«
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