Bei zwei Auffahrunfällen auf der Autobahn 9 in Richtung Berlin sind zwei Menschen ums Leben gekommen: Bei Sandersdorf-Brehna (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) starb ein 31 Jahre alter Beifahrer in einem Auto. Der Fahrer und ein Mädchen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Bei einem Unfall zwischen der Anschlussstelle Wiedemar und dem Autobahnkreuz Halle starb ein Lkw-Fahrer.
Sechsjährige mit Hubschrauber in Klinik gebracht
Bei Sandersdorf-Brehna war am Mittwoch kurz vor 8.00 Uhr ein Auto von der mittleren auf die rechte Spur geraten und auf einen dort fahrenden Lkw aufgefahren. Der 31-jährige Beifahrer im Wagen starb den Angaben nach noch an der Unfallstelle. Der 58-jährige Fahrer wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auch ein sechsjähriges Mädchen im Auto wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 49-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Die A9 war rund um die Unfallstelle bis gegen 13.00 Uhr vollständig gesperrt.
Zweiter Unfall passierte am Stauende
Am Mittag kam es zwischen der Anschlussstelle Wiedemar und dem Autobahnkreuz Halle zu einem weiteren schweren Unfall. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Lkw auf einen Lastwagen auf, der an einem Stauende stand. Insgesamt waren drei Lkw beteiligt, die sich ineinander verkeilten. Der Fahrer des auffahrenden Sattelzuges erlitt schwerste Verletzungen und starb noch am Unfallort, wie es hieß.
Wegen des Unfalls war die A9 in Richtung Berlin auch am Abend noch gesperrt – wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten. Die Sperrung werde noch einige Stunden dauern, hieß es von der Autobahnpolizei. Die Polizei leitet den Verkehr bereits ab dem Schkeuditzer Kreuz um und bittet Autofahrer, den Bereich weiträumig zu umfahren.
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