Bei umfangreichen russischen Angriffen mit ballistischen Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Das sagte der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, und teilte mit, dass die Beseitigung der Schäden weiter andauere. Der ukrainische Zivilschutz meldete zudem 34 Verletzte. Im Raum Kyjiw meldeten die Behörden einen Toten und sieben Verletzte.
Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte im Anschluss an die nächtlichen Angriffe die westlichen Verbündeten der Ukraine und warf ihnen vor, die Lieferung benötigter Flugabwehrraketen zu verzögern. Vor allem Raketen des Patriot-Systems würden dringend benötigt, da sie als einzige im ukrainischen Waffenarsenal in der Lage seien, ballistische Raketen abzufangen. Ihre Bestände seien noch nicht aufgefüllt worden, würden aber täglich gebraucht. »Leider gibt es (…) nicht immer die notwendige Reaktion der Welt auf solche Angriffe«, schrieb Selenskyj bei Telegram.
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