Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas ist mit einem außergewöhnlich starken Quartal in das Jahr 2026 gestartet. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Umsatz um gut 7 Prozent auf etwa 6,6 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen aus Herzogenaurach mit. Währungsbereinigt lag das Wachstum demnach bei 14 Prozent. Der starke Euro drückte die Erlöse dabei um rund 350 Millionen Euro.
Trotz der Belastungen durch Währungseffekte und Zölle kletterte das Betriebsergebnis um 15,5 Prozent auf 705 Millionen Euro. Sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis hatte der Markt mit weniger gerechnet. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn stieg um 12,6 Prozent auf 482 Millionen Euro.
Fußball-WM soll Jahresprognose sichern
An seiner Jahresprognose hält Adidas fest: 2026 soll der Umsatz währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen, was in absoluten Zahlen etwa zwei Milliarden Euro zusätzlich bedeuten würde. Im Jahr 2025 waren die Erlöse der Marke währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro gestiegen.
Der Grund für den Optimismus ist die Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada, für die bereits eine große Marketingkampagne anläuft. Für Adidas soll das Turnier »eine große, große Sache« werden, sagte Adidas-Vorstandschef Bjørn Gulden. »Die Sichtbarkeit unserer Marke wird enorm sein.«
Bei dem Turnier werden 14 Nationalteams in Adidastrikots antreten. Nach Unternehmensangaben trägt rund ein Drittel aller Spieler die Drei-Streifen, zudem stammen sämtliche Spielbälle für die WM-Partien von Adidas.
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