
Die alphabetische Namensliste ist lang, es sind Hunderte, die hier aufgezählt sind, Latifa ist in Marokko geboren, Sam in Abu Dhabi, Olti im Kosovo, Rasmia auf den Komoren, Paolo in Neapel, Maysa in Libanon, Kirsteen in Schottland, Madhu in Nepal, Blorjen in Albanien, Thanh Tam im Vietnam, Oana in Rumänien, Christopher in den USA, Stepan in der Ukraine, Leonardo in Brasilien, Maryam im Irak, Irina in Russland, Philippos auf Zypern, Aya in der Elfenbeinküste, Aramayis in Armenien, Frida in Mexiko, Mamman in Togo, Fernando in Chile, so geht es seitenlang weiter. Und irgendwann, fast am Ende, taucht zwischen all den Namen von überall her mein eigener auf: Weber (Anne, Charlotte), née à Offenbach-sur-le-Main (Allemagne). Dahinter die drei Buchstaben: NAT für „naturalisée“: eingebürgert. Wir alle haben nach jahrelangen Anstrengungen die französische Staatsangehörigkeit bekommen, unsere Namen sind im Journal Officiel abgedruckt, ein ganzer Schub auf einmal.
