Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 32/2026.
Nun sitzt hier, an Stephanie Wengers Küchentisch, also dieses kleine Mädchen. Rechts von ihr die Oma, die es mit kleingematschten Farfalle mit Tomatensoße füttert, links der Opa, nach dem es die Arme ausstreckt. Das Mädchen ist ihre Tochter: 15 Monate alt, rote Locken, ein Löwen-Lätzchen um den Hals, kann noch nicht besonders viel sagen außer »da« und »du«. Und »m-mh«, das kann sie auch: Sie schüttelt dann den Kopf, fuchtelt mit ihrem winzigen Zeigefinger durch die Luft. »Nein«, das war das Erste, was ihre Tochter ausdrücken konnte.
