
Hessen will mit mehr Vergleichsarbeiten Matheunterricht verbessern
Die Daten sollen die Lehrkräfte dabei unterstützen, ihren Unterricht noch effektiver auf die individuelle Förderung der Kinder auszurichten, teilte das Ministerium mit. „Keine Daten ohne Taten, keine Diagnostik ohne Förderung“, bekräftigte Schwarz. Die zusätzlichen Mathekontrollen seien im zurückliegenden Halbjahr bereits an 30 Schulen getestet worden – mit positiver Resonanz.
In der kommenden Woche startet für rund 809.000 Schülerinnen und Schüler in Hessen das neue Schuljahr, das sind etwas mehr als 2025 starteten (803.000). Darunter sind 58.400 Erstklässler, 2025 waren es 57.970. Für diese Kinder gilt seit dem 1. August ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen gewährleisten müssen. Nach Einschätzung des Kultusministeriums sind die Schulen darauf gut vorbereitet. Der Minister sagte, er gehe davon aus, dass jedem Kind in der ersten Klasse bei Bedarf ein Ganztagsplatz zur Verfügung gestellt werden könne. (dpa)
