Ein großes Banner flattert im Wind. »Solidarität mit dem Widerstand« steht darauf. Auf der Moorweide, eine Wiese mitten in der Hamburger Innenstadt, haben Aktivisten ein Camp errichtet. 

An Ständen werden Sticker verkauft – auf einem wird Bundeskanzler
Friedrich Merz als Terrorist bezeichnet. Ein paar Stände weiter hängen
Zettel mit Parolen wie »Verteidigt Iran« und »Keine Waffen für Israel
& Ukraine«. Auf dem Büchertisch des Camps liegt das Buch Hamas. Der politische Islam in Palästina.
Darin steht auch ein Nachruf auf den Hamas-Anführer und Drahtzieher des
7. Oktober, Jahia Sinwar, er wird als »Ikone« für den
»palästinensischen Widerstand« bezeichnet.