Ein eintägiger Generalstreik gegen die geplante Arbeitsmarktreform der konservativen Regierung hat das Leben in Portugal deutlich beeinträchtigt. Besonders im Verkehrssektor kommt es seit dem Vormittag landesweit zu großflächigen Störungen, wie die Zeitung Correio da Manhã und andere Medien berichteten.

Neben dem Verkehr sind auch Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, die
Müllentsorgung und weitere öffentliche Einrichtungen betroffen. Der
Gewerkschaftsdachverband CGTP sprach von einer »massiven Beteiligung«.
Auch die staatliche Nachrichtenagentur Lusa stellte ihre Arbeit ein.

Es handelt sich um den zweiten Generalstreik gegen die geplante Reform nach einem ersten Protestausstand im November.

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