Die Großindustrie attackiert die Regierung, die bürgerlichen Parteien rücken nach rechts, die Kommunisten hoffen auf den Zusammenbruch: Nach der Wahl 1928 driftet die Republik auseinander.
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Ganz Berlin war im »Fliegerfieber«. Geschäfte erstrahlten in Leuchtreklame, Häuser versanken in einem Flaggenmeer. Schon am Vormittag des 20. Juni 1928 strömten Zehntausende zum Tempelhofer Feld, um die Ankunft der drei »Ozeanflieger« zu feiern. Hauptmann Hermann Köhl, sein irischer Co-Pilot James Fitzmaurice und Finanzier Ehrenfried von Hünefeld hatten als Erste mit einer Junkers W 33 den Atlantik in der schwierigen Ost-West-Richtung überquert und damit nicht nur die herausragenden technischen Fähigkeiten des deutschen Flugzeugbaus bewiesen, sondern auch Deutschland nach dem verlorenen Weltkrieg im zeitgenössischen Wettstreit um Kulturfortschritte zurück auf die internationale Bühne geführt.
