
Sprinter Owen Ansah hat seinen deutschen Rekord über die 100 m um eine Hundertstelsekunde unterboten. Nachdem der Athlet vom Hamburger SV vor knapp zwei Jahren als erster Deutscher unter zehn Sekunden gelaufen war, verbesserte er am Samstagabend bei der Sparkassen-Gala in Regensburg mit einer Zeit von 9,98 Sekunden seine Bestmarke.
Nach seiner Top-Zeit bei 0,8 Meter pro Sekunde Rückenwind posierte Ansah für die Fotografen vor der Anzeigetafel. „Ich wusste, dass ich schnell bin. Ich wollte es heute unbedingt auf die Bahn bringen. Und ich meine, die Zeit spricht für sich“, sagte er in der „Sportschau“.
Er habe sich in dieser Saison vorgenommen, seine persönliche Bestleistung noch zu schaffen. „Wir trainieren für solche Zeiten und solche Rennen. Dass mir das jetzt im zweiten Saisonrennen gelungen ist, ist schon eine Überraschung für mich“, sagte der 25-Jährige. Zweiter in dem Rennen wurde Yannick Wolf in 10,14 Sekunden, Dritter Lucas Ansah-Peprah in 10,17 Sekunden.
Im Juni 2024 hatte Ansah in Braunschweig erstmals die magische 10-Sekunden-Marke mit 9,99 Sekunden geknackt. Zehn Jahre zuvor war Julian Reus mit 10,01 Sekunden zum zwischenzeitlichen Rekordhalter aufgestiegen.
