Bei einem Bootsunglück in Nigeria sind offenbar zahlreiche Menschen gestorben. Laut Zeugen soll es sich vor allem um Frauen und Kinder handeln.
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Bei einem Bootsunglück auf einem Fluss im Nordwesten Nigerias sind zahlreiche Menschen gestorben. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP gibt es mindestens 51 Tote. Sie bezieht sich dabei auf einen Anwohner. »Die Lage ist schlimm«, sagte der ehemalige Gemeinderat des Dorfes Gorau in dem Bezirk Goronyo, wo sich der Unfall ereignete.
Ein weiterer Bewohner des Dorfes sagte, das Boot sei offensichtlich überladen gewesen. Es sei kurz nach seiner Abfahrt gesunken. Bei den meisten Passagieren handele es sich um Frauen und Kinder. Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Sokoto teilte mit, die Rettungsarbeiten seien im Gange. Angaben zu genauen Todeszahlen seien noch nicht möglich.
Auf den stark befahrenen Flüssen des westafrikanischen Landes ereignen sich häufig Unglücke. Sie werden meistens durch überladene Boote, schlechte Wartung oder die Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften verursacht.
