Nach mehr als zwei Tagen ist der Großbrand im Osten der Niederlande unter Kontrolle. Das Feuer sei noch nicht vollständig erloschen, es gebe noch einzelne Brandherde, teilte die Sicherheitsregion Limburg-Nord mit. Die Feuerwehr ist den Angaben zufolge weiter in dem Naturgebiet an der deutschen Grenze im Einsatz, um ein eventuelles Wiederaufflammen schnell zu unterbinden.

Das Feuer in dem Naturgebiet bei Venray war zu Wochenbeginn nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen ausgebrochen. Die Ursache ist noch unbekannt. Durch starken Wind und hohe Temperaturen konnten sich die Flammen schnell über die Baumkronen über eine Fläche von rund 100 Hektar ausbreiten.

Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz

Hunderte Feuerwehrleute aus dem ganzen Land waren
Tag und Nacht im Einsatz. Auch Löschhubschrauber der Armee wurden
eingesetzt. Am Mittwoch waren auch Feuerwehrleute aus dem Nachbarland
Belgien zur Hilfe gekommen.

Menschen wurden nicht verletzt und auch keine
Gebäude beschädigt. Ein Campingplatz mit 300 Gästen war vorsorglich
evakuiert und auch der regionale Zugverkehr eingeschränkt worden.

Auch in anderen Ländern Europas sind die Feuerwehren aufgrund von Waldbränden im Einsatz. In Griechenland kämpfen Einsatzkräfte westlich von Athen gegen Wald- und Buschbrände. Der Klimawandel macht Extremwetterereignisse wie Dürren häufiger und extremer. Das schafft günstige Bedingungen für Waldbrände, die sich in trockenen Gebieten schnell ausbreiten können. Die konkreten Auslöser der Feuer sind fast immer auf den Einfluss des Menschen zurückzuführen.