
Seitdem Andrew Burnham britischer Premierminister ist, dreht er fast täglich einen Film oder präziser, Videoclips. Sie zeigen ihn auf der Straße, in einem Pub, im Obdachlosenasyl. Neulich stand er in einer Küche, wedelte mit einem weichen Weizenbrötchen und erläuterte anhand des Gebäckstücks seine Ideen von politischer Dezentralisierung. Und zwar so: Dort, wo er herstamme – Burnhams Heimatort liegt zwischen Manchester und Liverpool –, sage man ja „barm“ zu dem Brötchen, in deutscher Übersetzung ein Ausdruck, der vielleicht dem Synonym „Weck“ entspricht. In anderen Landstrichen, so der Premierminister weiter, seien aber auch Ausdrücke wie – in freier Übersetzung – Semmel oder Schrippe oder gar Rundstück gebräuchlich.
