Nach einer schweren Sturzflut in Nepal werden mindestens 384 Reisende vermisst, darunter 291 Ausländer. Die Behörden meldeten bisher neun Tote und große Sachschäden.
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Nach einer schweren Sturzflut in Nepal werden in der Grenzregion zu Tibet mindestens 384 Menschen vermisst. Unter ihnen seien 291 Ausländer, teilte die Tourismusbehörde mit. Mindestens neun Menschen starben laut Behördenangaben infolge der Flut.
Durch die Überschwemmungen wurden demnach ganze Dörfer weggespült sowie Straßen und Brücken beschädigt. Nepalesischen Medien zufolge sind auch mehrere Wasserkraftwerke zur
Stromversorgung des Landes betroffen.
Nepals Regierungschef Balendra
Shah kündigte den Einsatz der Armee und
weiterer Sicherheitskräfte für Rettungsarbeiten an. Die Behörden
gaben für die flussabwärts gelegenen Gebiete eine Katastrophenwarnung
heraus. Die Sturzflut kam über den Fluss Bhotekoshi im
Gebirgsmassiv Langthang Himal nahe der Grenze zu Tibet. Die Ursache ist bislang ungeklärt.
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