Schwere Regenfälle infolge eines Monsuntiefs haben im
Norden Indiens und im benachbarten Nepal Erdrutsche und Überschwemmungen
verursacht. Behörden zufolge starben dadurch mehr als 100 Menschen in beiden
Ländern, davon allein 81 im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. In Nepal
starben landesweit mindestens 27 Menschen, wie ein Sprecher des nepalesischen
Katastrophenschutzes NDRRMA sagte.
Die Überschwemmungen führten dazu, dass in beiden Ländern
Gebäude und Brücken einstürzten. Zudem wurden Straßen und Ernten beschädigt und
zerstört. Einzelne Dörfer wurden von der Außenwelt abgeschnitten.
Ursache für die Regenfälle ist nach Angaben des indischen
Wetterdienstes ein Monsuntief aus dem Golf von Bengalen, das über Zentralindien
hinwegzog und sich auch in Nepal auswirkte. Eigentlich ist die Monsunzeit dort
so gut wie vorbei. Meteorologen erwarten daher, dass sich die Wetterlage stabilisiert.
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