In wenigen Tagen, am 27. August, feiert ein Gremium seinen
ersten Geburtstag, dessen pompöser Name in krassem Widerspruch zu seiner
gelebten Bedeutung steht: Nationaler Sicherheitsrat. Gegründet von der damals
noch recht jungen schwarz-roten Bundesregierung, soll der Kabinettsausschuss
unter dem Vorsitz des Kanzlers – nicht nur, aber vor allem – in
Krisensituationen schnelles und effektives Handeln ermöglichen. Indem er die
Lagebilder der Ministerien bündelt, die Schnittstellen innerer,
äußerer, wirtschaftlicher und digitaler Sicherheit koordiniert und Fachkompetenzen so zusammenführt,
dass eine Sicherheitspolitik aus einem Guss möglich ist.
