Überdurchschnittliche Temperaturen im Pazifik deuten nach Angaben der US-Behörde NOAA auf einen El Niño hin. Dieses Mal sei ein besonders starker Verlauf möglich.
© Willy Kurniawan/Reuters
Das seit Wochen prognostizierte Klimaphänomen El Niño ist nach Angaben
der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA bereits im
Gange. Im Verlauf des vergangenen Monats hätten sich
»El-Niño-Bedingungen entwickelt«, wie unter anderem
überdurchschnittliche Temperaturen an der Meeresoberfläche des Pazifik
zeigten, heißt es in einer NOAA-Analyse. Es bestehe nun
»eine 63-prozentige Chance für einen sehr starken El Niño von November
bis Januar« und damit für eine deutliche Zunahme von
Extremwetterereignissen.
Dieser El Niño könne sich zu einem der stärksten derartigen Ereignisse
seit Beginn der Aufzeichnungen 1950 entwickeln, heißt es in der Analyse
weiter. Während dieses Ereignisses dürften sich die Folgen der
fortschreitenden Erderwärmung noch verschärfen.
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