Senat 33/35 ausgezählt, 65 stehen nicht zur Wahl
Demokraten 54, Republikaner 44, noch offen 2
von 100 Sitzen. Davon stehen 34 der Demokraten und
31 der Republikaner nicht zur Wahl. Mehrheit ab 51 Sitzen.
Repräsentantenhaus 360/435 ausgezählt
Demokraten 222, Republikaner 138, noch offen 75
von 435 Sitzen. Mehrheit ab 218 Sitzen.
Stand: 4. November, 14:24 Uhr
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Demokraten holen auch im Senat die Mehrheit
Die blaue Welle kennt kein Halten mehr: Die Demokraten werden nach den Hochrechnungen auch im Senat die Mehrheit holen, womöglich nicht nur knapp. Damit nehmen sie den Republikanern die Kontrolle in beiden Kongresskammern aus der Hand. Donald Trump, der nun plötzlich behauptet, er habe ja nicht auf dem Wahlzettel gestanden, sonst wäre es ein gewaltiger Sieg geworden, wird nun nicht mehr so ungebremst regieren können wie bisher.
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Texas geht an die Demokraten
Texas haben die Republikaner lange dominiert – seit fast 40 Jahren hatte kein Demokrat mehr einen Senatssitz in dem Bundesstaat gewonnen. James Talarico ändert das, siegt gegen Ken Paxton und öffnet damit möglicherweise einen Weg zur Mehrheit seiner Partei auch im Senat. Es ist ein Sieg mit symbolischer Wucht, der den Republikanern besonders wehtut. Donald Trump hatte sich für Paxton starkgemacht – wie überhaupt für viele Verlierer dieser Wahlnacht.
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Demokraten holen die Mehrheit im Repräsentantenhaus
Die Demokraten holen die Mehrheit im Repräsentantenhaus, da sind sich die Prognosen jetzt einig – auch wenn es noch Stunden dauern könnte, bis dafür auch alles ausgezählt ist. Das ist erst einmal nicht überraschend: Die Umfragen hatten nahegelegt, dass es Repräsentantenhaus weniger darum gehen würde, ob die Mehrheit an die Demokraten fällt, sondern wie groß sie sein würde.
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Wahlkreise neu gezogen, na und?
Die Zeichen stehen wirklich nicht gut für die Republikaner. Insbesondere scheint auch eine Strategie ganz und gar nicht aufgegangen zu sein: der Neuzuschnitt von Wahlbezirken, um die eigenen Chancen zu stärken. Vor allem in Florida: Dort haben inzwischen drei demokratische Abgeordnete gewonnen, obwohl ihre Wahlbezirke eigentlich zugunsten der Republikaner verändert worden waren.
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Enttäuschung für die Republikaner
Die Demokraten verteidigen auch ihren Senatssitz in New Hampshire und nehmen den Republikanern North Carolina ab. New Hampshire ist ein wichtiges Signal: Die langjährige demokratische Senatorin war nicht erneut angetreten, und die Republikaner hatten sich Hoffnungen machen dürfen, den umkämpften Sitz übernehmen zu können. Quasi als Ausgleich für mögliche Gewinne der Demokraten in anderen Bundesstaaten. Jetzt wird Michigan interessant, wo es zwischen dem Demokraten Abdul El-Sayed und dem Republikaner Mike Rogers eng steht – aber auch da sieht es gut aus für die Demokraten.
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Wichtiger Sieg für die Demokraten
Der demokratische Senator Jon Ossoff hat in Georgia seinen Sitz verteidigt – eines der entscheidenden Rennen, wenn die Demokraten die Mehrheit im Senat übernehmen wollen. Und eine der wirklich umkämpften Entscheidungen. Bei der Präsidentschaftswahl stimmten die Bürgerinnen und Bürger in Georgia für Donald Trump, allerdings nur mit zwei Prozentpunkten Vorsprung. Dass Ossoff sich gegen den von Trump unterstützten Mike Collins durchgesetzt hat, ist ein positives Signal für die Demokraten.
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Nein, so schnell zählen die nicht
Wenn jetzt die ersten Sitze in unseren Grafiken sehr schnell nach Schließung der Wahllokale blau oder rot werden, dann sind das vor allem die Entscheidungen, die schon vorher im Grunde klar waren. Wo entweder die Demokraten oder die Republikaner sehr wahrscheinlich gewinnen, weil sie regelmäßig über eine strukturelle Mehrheit verfügen.
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Erste Ergebnisse ab Mitternacht
Gewählt werden in den USA an diesem Dienstag gut ein Drittel der Senatssitze und das gesamte Repräsentantenhaus. Die Republikaner haben die Mehrheit in beiden Kongresskammern, die Umfragen sagen eine blaue Welle der Demokraten voraus.
Ab Mitternacht deutscher Zeit wird es spannend, wenn in Indiana und Kentucky erste Wahllokale schließen, eine Stunde später in Georgia, Virginia und Teilen Floridas. Nach und nach laufen die Ergebnisse aus allen Bundesstaaten ein, erst am frühen Mittwochmorgen schließen die letzten Wahllokale im Westen. Ab etwa 5 Uhr könnte die Lage klarer werden.
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Kaptur gewinnt Ohio (9.)
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Yakym gewinnt Indiana (2.)
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Alme gewinnt Montana
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McClintock gewinnt Kalifornien (5.)
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El-Sayed gewinnt Michigan
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Ellzey gewinnt Texas (6.)
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Risch gewinnt Idaho
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Demokraten gewinnen 15
Sitze -
Republikaner gewinnen 3
Sitze
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Flanagan gewinnt Minnesota
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Demokraten gewinnen 4
Sitze -
Republikaner gewinnen 2
Sitze
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Demokraten erreichen die Mehrheit
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Turek gewinnt Iowa
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McGowan gewinnt Iowa (4.)
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Demokraten gewinnen 2
Sitze -
Hagerty gewinnt Tennessee
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Hamilton gewinnt Kansas
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Dexter gewinnt Oregon (3.)
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Republikaner gewinnen 4
Sitze -
Brown gewinnt Ohio
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Cotton gewinnt Arkansas
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Andrews gewinnt South Carolina
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Republikaner gewinnen 24
Sitze
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Demokraten gewinnen 18
Sitze -
Hickenlooper gewinnt Colorado
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Luján gewinnt New Mexico
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Hageman gewinnt Wyoming
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Demokraten gewinnen 5
Sitze -
Republikaner gewinnen 2
Sitze
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Cooper gewinnt North Carolina
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Demokraten gewinnen 2
Sitze -
Pappas gewinnt New Hampshire
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Booker gewinnt New Jersey
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Republikaner gewinnen 2
Sitze -
Ossoff gewinnt Georgia
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Demokraten gewinnen 2
Sitze -
Rogers gewinnt Kentucky (5.)
Für Donald Trump sind die Zwischenwahlen ein Referendum über seine Präsidentschaft, für ihn und die Republikaner geht es um die Macht in den USA. Abgestimmt wird über die Zusammensetzung beider Kongresskammern: Senat und Repräsentantenhaus. Verlieren die Republikaner im Parlament ihre Mehrheiten an die Demokraten, steht Trump deutlich schwächer da. An diesen Wahlen entscheidet sich, wie ungebremst der Präsident in den kommenden zwei Jahren weiterregieren kann.
Im Senat ist jeder Bundesstaat mit zwei Senatorinnen oder Senatoren vertreten (derzeit 53 Republikaner, 45 Demokraten und zwei Unabhängige, die sich ihnen angeschlossen haben). Von den 100 Sitzen wird wegen der Amtszeit von sechs Jahren bei den Midterms nur etwa ein Drittel neu gewählt, diesmal 35 – aktuell besetzt von 22 Republikanern und 13 Demokraten. Um die Mehrheit im Senat zu erreichen, müssten die Demokraten vier Sitze dazugewinnen und die bestehenden verteidigen. So steht es:
Senat
2 von 35 noch offen
Die Demokraten erreichen eine deutliche Mehrheit im Senat.
44 Republikaner Bisher 53
100 Sitze Mehrheit ab
51 Sitzen
20 Sieger steht fest 13 1 führt 1 7 davon gewechselt 0 34 keine Wahl 31
Stark umkämpfte Staaten
Die Demokraten haben bereits die benötigte Anzahl von umkämpften Sitzen erreicht und somit die Mehrheit im Senat erlangt.
Demokraten haben alle 8 der benötigten Staaten gewonnen
Republikaner brauchen 8 und haben bisher 2 gewonnen
Annahme: die Parteien gewinnen in den weniger umkämpften Staaten wie erwartet.
Demokraten 54, Republikaner 44, noch offen 2 von 100
Sitzen. Mehrheit ab 51
Sitzen.
Nicht überall wird es spannend. Wo jeweils eine der beiden Parteien auf eine großzügige strukturelle Mehrheit in der Bevölkerung zählen kann, gibt es für die andere nicht viel zu holen. Doch es gibt Bundesstaaten, die derart umkämpft sind, dass die Entscheidung offen ist.
Diese Staaten stehen besonders im Fokus
Diese Staaten stehen am Wahlabend besonders im Fokus: Alaska, Iowa, Kansas, Maine, Michigan, Ohio, Texas. Je nach Prognose könnten noch ein paar dazukommen, etwa North Carolina, New Hampshire, Georgia. Unsere Übersicht aller zur Wahl stehenden Senatssitze lässt sich entsprechend filtern:
Alle Senatswahlen im Detail
| Bundesstaat | Kandidierende | Stand |
|---|---|---|
| Florida gewonnen: Republikaner | 99 % ausgezählt 15.24 Uhr | |
| Georgia gewonnen: Demokraten | 99 % ausgezählt 12.02 Uhr | |
| New Hampshire gewonnen: Demokraten | 90 % ausgezählt 10.37 Uhr | |
| South Carolina gewonnen: Demokraten | 99 % ausgezählt 9 Uhr | |
| North Carolina gewonnen: Demokraten | 99 % ausgezählt 12.36 Uhr | |
| Ohio gewonnen: Demokraten | 99 % ausgezählt 11.40 Uhr | |
| Kansas gewonnen: Demokraten | 99 % ausgezählt 10.28 Uhr | |
| Maine gewonnen: Demokraten | 86 % ausgezählt 11.16 Uhr | |
| Michigan gewonnen: Demokraten | 97 % ausgezählt 13.49 Uhr | |
| Mississippi | 96 % ausgezählt 9.48 Uhr | |
| Texas gewonnen: Demokraten | 96 % ausgezählt 15.10 Uhr | |
| Iowa gewonnen: Demokraten | 98 % ausgezählt 10.32 Uhr | |
| Minnesota gewonnen: Demokraten | 99 % ausgezählt 11.11 Uhr | |
| Nebraska gewonnen: Republikaner | 91 % ausgezählt 12.09 Uhr | |
| Alaska | 74 % ausgezählt 14.54 Uhr |
bisher im Amt · Umkämpft, vorauss. Demokraten und Republikaner nach der Einschätzung
des Cook Political Report (umkämpft: alle Rennen, die nicht als »sicher« gelten).
In Alaska und Maine wird per Rangfolge gewählt, gezeigt ist die erste
Runde.
Das Repräsentantenhaus mit 435 Abgeordneten wird komplett neu gewählt. Aktuell entfallen 218 Sitze auf die Republikaner, 214 auf die Demokraten; zwei Sitze sind vakant, ein Abgeordneter ist nach seinem Austritt bei den Republikanern parteilos. Alle Umfragen bescheinigen den Demokraten vor der Wahl beste Chancen, die Mehrheit zu übernehmen. So steht es:
Repräsentantenhaus
75 von 435 noch offen
Die Demokraten erreichen eine Mehrheit im Repräsentantenhaus.
435 Sitze Mehrheit ab
218 Sitzen
222 Sieger steht fest 138 41 führt 34
Stark umkämpfte Wahlkreise
Die Demokraten haben bereits die benötigte Anzahl von umkämpften Sitzen erreicht und somit die Mehrheit im Repräsentantenhaus erlangt.
Demokraten haben alle 32 der benötigten Wahlkreise gewonnen
Republikaner brauchen 58 und haben bisher 3 gewonnen
Annahme: die Parteien gewinnen in den weniger umkämpften Wahlkreise wie erwartet.
Einschätzung: Cook Political Report, Stand 2. November 2026.
Demokraten 222, Republikaner 138, noch offen 75 von 435
Sitzen. Mehrheit ab 218
Sitzen.
Schon der Verlust der republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus würde Donald Trumps Handlungsfähigkeit vor allem innenpolitisch erheblich einschränken. Die Demokraten könnten Gesetzesvorhaben effektiv beeinflussen oder blockieren, denn die müssen jeweils von beiden Kammern verabschiedet werden. Vor allem beim Haushalt könnten sie damit großen Druck ausüben: Ohne rechtzeitige Einigung droht der Stillstand der Regierungsgeschäfte.
Im Kongress wird zudem nicht nur über Gesetze und Staatsausgaben entschieden. Mit der Mehrheit im Repräsentantenhaus könnten die Demokraten weitreichende Untersuchungen und Anhörungen unter Eid in vielen Bereichen erzwingen, vom brutalen Vorgehen der Trump-Regierung bei Razzien gegen Migranten bis zu den persönlichen Geschäften des Präsidenten.
Verlieren die Republikaner die Mehrheit im Senat, wird die Besetzung wichtiger Ämter für Trump schwieriger. Personalien wie Minister, Bundesrichterinnen und Botschafter müssen dort bestätigt werden. Auch neue Amtsenthebungsverfahren wären denkbar. Sie können im Repräsentantenhaus mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, für einen Schuldspruch allerdings braucht es eine Zweidrittelmehrheit im Senat.
