Der Lebensmittelgroßhändler Metro hat sich nach einer Millionenspende von seiner unter Zwangsverwaltung gestellten Tochtergesellschaft in Russland distanziert. Die Entscheidung über die Spende sei weder mit der Metro AG abgestimmt noch von ihr autorisiert oder gebilligt worden, teilte das Unternehmen mit.

Zuvor war auf der russischen Metro-Website eine Überweisung von einer Milliarde Rubel, umgerechnet mehr als elf Millionen Euro, an den Fonds »Volksfront. Alles für den Sieg« bekanntgegeben worden. Das Geld fließt demnach in den Kauf von Technik, die das russische Militär im Krieg gegen die Ukraine braucht. Das Russland-Geschäft von Metro war im September per Dekret von Russlands Präsident Wladimir Putin unter Zwangsverwaltung gestellt worden. 

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