Trotz des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Cottbus-Lübbenau sollen Bahnkunden in der Region weiterhin gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden sein. Betroffene Fahrgäste sollen «mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mobil bleiben», schrieb ein Sprecher des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Für die einjährige Vollsperrung der Bahnstrecke habe man «ein umfangreiches Ersatzverkehrskonzept erarbeitet».
In der kommenden Woche will die Bahn über die genaue Ausgestaltung des Nahverkehrs informieren. Fest steht bereits, dass zwischen Cottbus und Berlin auch während der Streckensperrung Regionalzüge fahren. «Dafür wird die Linie RE20 von Lübbenau über Calau bis nach Cottbus verlängert», erklärte der Sprecher. Ergänzend dazu werde ein flächendeckender Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die Orte entlang des gesperrten Streckenabschnitts bedienen soll.
Ab dem 13. Dezember sperrt die Deutsche Bahn die gesamte Strecke für die Hauptarbeiten. Ende 2027 soll das zweite Gleis auf 29 Kilometer Länge in Betrieb gehen – nach einem Jahr Bauzeit. Der derzeit eingleisige Abschnitt ist Teil der Görlitzer Bahn. «Das ursprünglich vorhandene zweite Gleis wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Reparationsleistung abgebaut», hieß es von der Bahn.
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