Lustig, was sich manche Leute so wünschen. Zum Beispiel Taylor Swifts Ehemann, der Footballspieler Travis Kelce, der laut „Bild“-Zeitung gesagt hat, es sei „cool“ gewesen, „seinen Kindheitstraum in Erfüllung gehen zu sehen und im Madison Square Garden, der berühmten Sport- und Konzertarena, zu heiraten“. Also, wir haben als Kind ja komplett andere Träume gehegt, als in einem Stadion zu heiraten. Allein schon einen Anzug anziehen und dann noch ein Mädchen küssen zu müssen, das wäre damals echt ein Albtraum gewesen.
Auch den Traum eines anderen Ehemanns hätten wir kaum geteilt. „Den Wunsch, auf einem Schrottplatz zu heiraten, hatte der frühere ‚Schwarzwaldklinik‘- Darsteller Roland Heitz, 68, schon lange“, informiert uns „Bunte“. Sängerin Janina Korn hat er nun auf einem solchen zur Frau gekommen. Doch warum ein Schrottplatz – weil er sich selbst zum alten Eisen zählt? Nein, weil er als Kind mit Selbstgesammeltem auf Schrottplätzen sein erstes Geld verdiente. Seine Gattin hat dann hoffentlich wenigstens bestimmen dürfen, wo es in den Flitterwochen hingeht: vielleicht in ein pittoreskes Gewerbegebiet? Oder ein Atommüllendlager?
Einen ungewöhnlichen Wunsch hegt schließlich auch Cindy Crawfords Tochter Kaia Gerber, die sich trotz unübersehbar guter Gene beschwert, stets mit ihrer Supermodel-Mutter verglichen worden zu sein: „Ich bin so neidisch auf den Körper meiner Mutter“, hat sie sich „Bild“ zufolge gegenüber „Vogue“ beklagt. „Ich wäre gern mit Brüsten und einem Hintern wie sie geboren worden.“ Schwer zu glauben, dass sie sich das ernsthaft wünscht; bei einem Baby hätte das doch sehr eigenartig ausgesehen.
Länger auf dem Sofa liegen
Einen anderen, deutlich sportlicheren Körper antrainiert hat sich Daniela Katzenberger, was offenbar einigen Stress in ihre Ehe mit Lucas Cordalis gebracht hat. „Als auch er mit dem Krafttraining anfing, ging es wieder bergauf“, schreibt „Das Goldene Blatt“. Und: „Auch beim Kuscheln hätten beide jetzt mehr Ausdauer.“ Wer kennt das nicht – inmitten entspanntester Kuschelei mit dem Partner geht einem plötzlich die Puste aus: „Sorry, Schatz, ich brauch mal ’ne Pause.“ Ob Cordalis und Katzenberger jetzt auch viel ausgiebiger auf dem Sofa herumliegen können? Oder meinten sie mit „Kuscheln“ womöglich, hm, etwas ganz anderes?
Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Nicht nur kuschelnd, sondern auch im Wasser planschend haben sich Michelle Hunziker und Giulio Berruti gezeigt. „Man sieht diese Bilder von Michelle Hunziker (49) und ihrem neuen Freund, sieht diese beiden schönen, glücklichen Menschen unter der warmen Sonne Sardiniens – und ist ein kleines bisschen mit-verliebt“, behauptet „Bild“. Noch etwas mit-verliebter scheint die „Bild“-Reporterin in Hunzikers Freund zu sein, schreibt sie doch: „Der smarte Italiener ist mindestens genauso schön wie Michelle.“
Gewiss auch nicht schlecht sah Bruce Willis’ Tochter Tallulah in ihrem Hochzeitskleid aus, von welchem „Bunte“ weiß: „712 Stunden Arbeit sollen in dem Traum in Creme stecken.“ Muss aber die Herstellungszeit wirklich ein Qualitätsmerkmal sein? Vielleicht waren die Schneider auch nur recht ungeschickt und langsam. Wir zum Beispiel brauchen schon irrsinnig lang, um einen einzelnen Knopf anzunähen, und traumhaft sieht das hinterher echt nicht aus.
Halb schmunzelnd, halb zornig
Das Ende einer Ehe hat für Musiker Matthias Reim ein teures Nachspiel gehabt. 2013 hatte er sich von seiner damaligen Frau getrennt, das Finanzamt aber nicht darüber informiert. „2021 bekam ich Post vom Finanzamt. Man forderte mich auf, für mehrere Jahre Steuern nachzuzahlen. Als Grund gab man den ,Bild‘-Artikel an, der beweisen würde, dass ich seitdem nicht mehr mit meiner Ehefrau zusammen gewesen wäre“, erzählt er ebenjener „Bild“-Zeitung. Ob „Bild“ sich dann wenigstens an der Nachzahlung beteiligt hat? 35.000 Euro hat Reim hinlegen müssen und sagt: „Ich tat das halb schmunzelnd, halb zornig.“ Ein ähnliches Wechselbad der Gefühle behandelt ja auch Reims größter Hit „Verdammt, ich lieb dich“ – halb fluchend, halb romantisch.
Gern mit dem eigenen Geschlecht umgibt sich Moderatorin Dana Hoffmann, die „Frau im Spiegel“ berichtet: „Meine erste Alpenüberquerung war auch nur mit Frauen. Das ist immer ein wunderbar geschützter Raum mit Gleichgesinnten.“ Ein geschützter Raum, die Alpen? Wir sind sicher, dass da immer wieder auch mal Männer rumkraxeln.
Nicht nur von – männlichen – Menschen aber kann Gefahr ausgehen, sondern auch von Tieren, wie Hoffmann bei einem Dreh erfahren hat. „An einem Wintertag saß sie an einem Badesee bei Ulm und fragte: ,Warum essen wir Hühner, Gänse und Enten, aber keine Schwäne?‘“, lesen wir. „Kaum lief die Kamera, watschelte ein Schwan heran und pickte Dana wütend in den Rücken.“ Zur „Frau im Spiegel“ sagt Hoffmann: „Ich glaube, dem Schwan schmeckte das Thema überhaupt nicht.“ Sie sollte dann sehr auf ihre Worte achtgeben, falls sie eines Tages mal auf einer Kuhweide dreht.
