
Der Pilot des anderen am Unglück beteiligten Hubschraubers konnte nach dem Zusammenstoß eine Notlandung durchführen. Beide Besatzungsmitglieder überlebten den Unfall, berichtete der griechische Rundfunk.
Feuer bedroht Megara
Der große Waldbrand westlich von Athen ist weiterhin außer Kontrolle. Die Flammen haben sich bis auf wenige Kilometer der Stadt Megara mit rund 36.000 Einwohnern ausgebreitet. Nach ersten Schätzungen wurden allein in dieser Region mehr als 10.000 Hektar Wald zerstört. Zahlreiche Nutz- und Wildtiere verendeten. Zudem wurden Häuser, Ställe und landwirtschaftlich genutzte Flächen ein Raub der Flammen.
Wetter bringt nur begrenzte Entlastung
Für Montag erwartet der griechische Wetterdienst landesweit nachlassende Winde. Entwarnung könne dennoch nicht gegeben werden, betonte der Zivilschutz. Vor allem in der Region rund um Athen bleibt die Waldbrandgefahr sehr hoch.
Einsatzkräfte kämpfen an mehreren Fronten
Feuerwehr, Armee und Zivilschutz legen mit schwerem Gerät Brandschneisen an, um den Vormarsch der Flammen vor allem im dicht bewaldeten Kitheron-Gebirge westlich von Athen aufzuhalten. Die Löscharbeiten werden durch die ausgetrocknete Vegetation und das unwegsame Gelände erheblich erschwert. Unterstützung erhalten die Einsatzkräfte auch von Feuerwehrleuten aus Frankreich und Rumänien.
Ermittlungen zur Brandursache
Als mögliche Ursache des Großbrandes im Westen Athens gelten Funken an Stromleitungen eines privaten Windpark-Netzes. Die Leitungen sollen durch starken Wind ins Schwingen geraten sein. In diesem Zusammenhang wurden zwei Menschen festgenommen.
Lage in Spanien entspannt
Im Vergleich zu den vergangenen Wochen hat sich aber die Lage deutlich entspannt. Landesweit waren am Wochenende nach Angaben eines spanischen Waldbrandportals mehr als 40 überwiegend kleinere Wald- und Vegetationsbrände aktiv, die meisten davon in den Regionen Kastilien und León, Katalonien, Valencia und Kastilien-La Mancha.
Brand an Autobahn in Frankreich
Darüber hinaus wurden auch im südfranzösischen Département Var, wo sich vor drei Tagen ein wieder aufgeflammter Brand rasch ausgebreitet hatte, Evakuierungsmaßnahmen und Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Dennoch bestehe das Risiko eines Wiederaufflammens nach wie vor, insbesondere aufgrund der Winde, warnte die Präfektur. 41 Häuser seien durch die Flammen zerstört worden, hieß es in Medienberichten unter Berufung auf die Präfektur.
