
Trump will Benzinsteuer senken
US-Präsident Donald Trump will angesichts der durch den Iran-Krieg gestiegenen Spritpreise die Benzinsteuer des Bundes senken. Er werde die Abgabe von 0,18 Dollar je Gallone (umgerechnet 4 Euro-Cent pro Liter) für einen noch unbestimmten Zeitraum reduzieren, sagte Trump am Montag vor Journalisten. Auf die Frage nach der Dauer der Maßnahme erklärte er, sie werde „so lange wie angemessen“ beibehalten. Staatliche Hilfen für die unter den hohen Kerosinkosten leidenden Fluggesellschaften sind Trump zufolge dagegen vorerst nicht geplant. Ein entsprechendes Rettungspaket sei ihm noch nicht wirklich vorgelegt worden, sagte er zuvor dem Sender CBS. Den Fluglinien gehe es „nicht schlecht“.
Für eine Änderung der Bundessteuer auf Benzin ist die Zustimmung des Kongresses erforderlich, der derzeit von Trumps Republikanern kontrolliert wird. Der republikanische Senator Josh Hawley kündigte auf der Plattform X an, noch am Montag einen Gesetzentwurf einzubringen, um die Steuer auszusetzen. Um die Verbraucher weiter zu entlasten, plant die US-Regierung einem Zeitungsbericht zufolge, die Zölle auf Rindfleischimporte vorübergehend zu senken. Wie das „Wall Street Journal“ berichtete, will Trump damit den Weg für mehr Einfuhren freimachen, um die Preise zu drücken.
