
Franziska Giffey on Instagram: “Wir haben in Rudow das beste Erststimmenergebnis der Berliner SPD mit 26,3 Prozent für die „Erststimme Giffey“ geholt. Leider fehlten uns 1,4 Prozentpunkte zu CDU-Kandidat Olaf Schenk, der 27,7 Prozent erzielt hat. Damit hat es für mich knapp nicht gereicht, ins Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen. Das bedeutet auch, dass die Arbeit in meinem Bürgerbüro enden wird. Das Bürgerbüro wird Ende Oktober schließen. Dieses Ergebnis ist bitter, auch weil es uns in Rudow trotz des massiven Gegentrends auf Landes- und Bundesebene gelungen ist, mehr als doppelt so viele Stimmenanteile wie im Berliner Landesdurchschnitt zu holen. Es muss jetzt nach dem desaströsen Gesamtergebnis in der Berliner SPD eine Aufarbeitung der Entwicklungen stattfinden und auch offen und klar darüber gesprochen werden, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Keiner kann jetzt ohne Weiteres zur Tagesordnung übergehen – weder in der Partei, noch in der Fraktion. Das, was wir sehen, ist nicht das Ergebnis der letzten Monate, sondern der letzten Jahre. Die Menschen – egal ob in der Innenstadt oder in den Außenbezirken – wollen keine innerparteilichen Richtungsdebatten, sondern Lösungen für ihren Alltag. Sie wollen bezahlbare Wohnungen, einen pünktlichen ÖPNV, funktionierende Schulen mit genügend Personal, sichere Kieze, saubere Straßen, Grünflächen und Spielplätze, eine starke Wirtschaft und einen Staat, der seine Aufgaben erledigt. Die SPD hat mit ihren Antworten nicht ausreichend in der Breite der Bevölkerung überzeugen können. In der massiven und ideologischen Zuspitzung zwischen Linken und CDU hat die SPD kaum stattgefunden und das war fatal. Wir haben mit der Linken nun einen klaren Wahlsieger. Dieses Wahlergebnis ist zunächst einmal zu respektieren. Die Linke und die CDU müssen jetzt zu Gesprächen einladen. Und dann muss auch die Berliner SPD für sich klären, wie es weitergeht.”
2,491 likes, 215 comments – franziskagiffey on September 20, 2026: “Wir haben in Rudow das beste Erststimmenergebnis der Berliner SPD mit 26,3 Prozent für die „Erststimme Giffey“ geholt. Leider fehlten uns 1,4 Prozentpunkte zu CDU-Kandidat Olaf Schenk, der 27,7 Prozent erzielt hat. Damit hat es für mich knapp nicht gereicht, ins Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen. Das bedeutet auch, dass die Arbeit in meinem Bürgerbüro enden wird. Das Bürgerbüro wird Ende Oktober schließen. Dieses Ergebnis ist bitter, auch weil es uns in Rudow trotz des massiven Gegentrends auf Landes- und Bundesebene gelungen ist, mehr als doppelt so viele Stimmenanteile wie im Berliner Landesdurchschnitt zu holen. Es muss jetzt nach dem desaströsen Gesamtergebnis in der Berliner SPD eine Aufarbeitung der Entwicklungen stattfinden und auch offen und klar darüber gesprochen werden, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Keiner kann jetzt ohne Weiteres zur Tagesordnung übergehen – weder in der Partei, noch in der Fraktion. Das, was wir sehen, ist nicht das Ergebnis der letzten Monate, sondern der letzten Jahre. Die Menschen – egal ob in der Innenstadt oder in den Außenbezirken – wollen keine innerparteilichen Richtungsdebatten, sondern Lösungen für ihren Alltag. Sie wollen bezahlbare Wohnungen, einen pünktlichen ÖPNV, funktionierende Schulen mit genügend Personal, sichere Kieze, saubere Straßen, Grünflächen und Spielplätze, eine starke Wirtschaft und einen Staat, der seine Aufgaben erledigt. Die SPD hat mit ihren Antworten nicht ausreichend in der Breite der Bevölkerung überzeugen können. In der massiven und ideologischen Zuspitzung zwischen Linken und CDU hat die SPD kaum stattgefunden und das war fatal. Wir haben mit der Linken nun einen klaren Wahlsieger. Dieses Wahlergebnis ist zunächst einmal zu respektieren. Die Linke und die CDU müssen jetzt zu Gesprächen einladen. Und dann muss auch die Berliner SPD für sich klären, wie es weitergeht.”.
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