
Diese Entscheidung verkündete Völler nach einem Telefonat mit Klopp sowie Gesprächen mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke. „Das Gesamtpaket hat den Ausschlag gegeben, dass ich weitermache“, sagte Völler am DFB-Campus. Er berichtete auch von einem Anruf von Oliver Mintzlaff, dem Geschäftsführer bei Red Bull. „Das hat mich sehr gefreut.“ Auch dieser habe ihn zum Weitermachen ermuntert, eine Zusammenarbeit mit Klopp werde „super“, sagte Mintzlaff schon mal voraus. Mintzlaff spielt eine Schlüsselrolle bei der möglichen Verpflichtung von Klopp durch den DFB, weil der Bundestrainer-Wunschkandidat vertraglich noch bis 2029 als „Head of Global Soccer“ an den österreichischen Getränkekonzern gebunden ist. „Jeder versucht, Lösungen zu finden“, folgerte Völler aus den Gesprächen mit verschiedenen Entscheidern im Verband und außerhalb.
Mit Klopp gab es am vergangenen Samstag „ein längeres Gespräch“, sagte Völler. Das Signal an den Sportdirektor aus New York war klar. „Es hat sich schnell herauskristallisiert, dass es am Ende auch funktionieren kann und wird“, sagte Völler zu einer möglichen Zusammenarbeit mit Klopp.
Völlers Aufgabenprofil dürfte weitgehend dem bisherigen ähneln. Er sieht sich weiterhin als erster Unterstützer des Bundestrainers. „Alle Augen werden zunächst auf Jürgen gehen“, sagte er. Das sei ihm recht. Wenn es Klopp aber mal zu viel werde, „dann werde ich da sein und ihm unter die Arme greifen.“ (dpa)
